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Tagblatt 12.11.2009 RORSCHACH. Punkt 11.11 Uhr knallte es am Mittwoch heftig auf dem Marktplatz. «Soeben hat das glorreiche und heissgeliebte Fasnachtjahr 2010 angefangen», verkündete der Narrenmeister der Ranzengarde Rorschach. Die Röräheizär legten sogleich mit fetziger Guggenmusik los. Mit ihrem traditionellen Eingugga ist die fünfte Jahreszeit in der Region Rorschach angebrochen. Sie bietet, wenn auch erst im nächsten Jahr, einige Höhepunkte. In Rorschach mit dem erstmals stattfindenden Narrenball am 6., dem internationalen Umzug am 7., dem Kindermaskenball und dem Vampirball am 11., und den Cliquenabenden in Thal am 12., in Rorschach, Goldach und Tübach am 13. Februar 2010. In Untereggen finden der Maskenball nicht statt. Das Fasnachtskomitee hat sich aufgelöst, bisher liess sich niemand finden, der den Ball sowie den Kinderumzug organisieren will. (ast) |
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Tagblatt 28.10.2009 Ein neuer Narrenball mit Live-Musik im Stadthofsaal, der internationale Umzug und ein Guggenkonzert sollen am 6./7. Februar Höhepunkte der Rorschacher Fasnacht 2010 bilden. Das war an der Versammlung der Präsidentinnen und Präsidenten der in der Fasnachtsgesellschaft (Fagero) zusammengeschlossenen Vereine von Rorschach und Rorschacherberg zu erfahren. Der Sonntag mit dem internationalen Umzug wird mit Zunftmeisterempfang und Fasnachtsgottesdienst eröffnet. Nach dem Umzug spielen im Stadthofsaal, auf der Kirchentreppe und auf dem Curtiplatz Guggen auf. Kinderball ab 2011 am Mittwoch Präsidentin Brigitte Höhener vom Elferrat rief auch dazu auf, sich am 11.11. um 11 Uhr 11 rege am von den Röräheizärn organisierten Fasnachtsauftakt zu beteiligen. Auf den 29. Januar laden Fagero und Guugekwätscher zur Akwätschätä auf den Marktplatz ein. Der Kindermaskenball findet am 11. Februar im Stadthofsaal statt und soll künftig auf den Mittwoch verlegt werden, weil die Kinder am Schmutzigen Donnerstag nicht mehr schulfrei haben. Der Elferrat, dem Christian Bichsel als Bauverantwortlicher und Patrik Boppart als Umzugs-Chef seit fünf Jahren angehören, wurde mit Peter Licskai erweitert. Ausgeglichene Rechnung 2008 Der Kinderumzug, der Event zum Schmutzigen Donnerstag mit DJ Letz Fetz in der Mehrzweckhalle Rorschacherberg und die Akwätschätä liessen an der Fasnacht 2009 ausgelassene Stimmung aufkommen. Der Wagen der Fagero war auch an den Umzügen in Rheineck, Mörschwil und Arbon zu sehen. Kassierin Emilie Brühlmann legte eine beinahe ausgeglichen abgeschlossene Rechnung vor, obwohl sich der Elferrat mit neuen Jacken und T-Shirts ausgerüstet hatte. |
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Tagblatt 29. Januar 2008 Unfallfrei und noch bunter Die Fasnachtsgesellschaft plant nach positiver Bilanz von Umzug und Rahmenanlässen für 2010 ein ähnliches Programm Rorschach. Die Präsidentin der Fasnachtsgesellschaft Rorschach, Brigitte Höhener, beurteilt den Umzug vom Sonntag und das Rahmenprogramm als Erfolg. Trotz Sportferien war der Publikumsandrang gross. Kaum einen Makel findet Brigitte Höhener in der Nachbetrachtung des farbenfrohen Rorschacher Fasnachtsumzugs, den die Fagero jedes zweite Jahr organisiert. Ausgelassen fröhlich, laut (wegen der vielen Guggen) und vor allem bunt war die Stimmung am Umzug. «Auffallend ist, dass die Gruppen in Bezug auf Haartracht und die originellen Kostüme immer farbiger werden», stellte Höhener fest. Alle Teilnehmer seien überaus aktiv gewesen und hätten für ein lebendiges Geschehen gesorgt. Vorbildliche Disziplin Die Gruppen seien auch viel grosszügiger gewesen als in früheren Jahren. «Da wurden nicht nur Konfettis ausgeworfen, sondern praktisch von jeder Gruppe Süssigkeiten, Getränke oder Bonbons verteilt.» Was Höhener auch erlebte, waren immer wieder dankbare Umzugsteilnehmer. Nicht wenige sind jeweils während des Umzugs auf den VIP-Wagen gestiegen und haben ihr den grossen Aufwand persönlich verdankt. Das Positivste war für sie, dass der Umzug einerseits ohne grosse Lücken zügig ablief und dass sich im Gegensatz zu den Vorjahren keine Unfälle ereigneten. «Die Disziplin, sofern das die Fasnacht zulässt, war vorbildlich. Es wurden kaum Gläser oder andere Gegenstände herumgeworfen.» Eintritt wird weitergegeben Auch vom Finanziellen her sind die Organisatoren in Anbetracht der Sportferien durchaus zufrieden. «Die Rechnung wird sicher aufgehen», sagt Höhener. Sie unterstreicht jedoch, dass der Eintritt von acht Franken pro Person nicht für die Fasnachtsgesellschaft verwendet werde. «Wir mussten 2300 Leute verpflegen, überreichten jeder Gruppe einen finanziellen Zustupf für ihre Unkosten und müssen Behördenbewilligungen, Feuerwehrdienste und sanitäre Anlagen bezahlen.» Die Stadt komme aber dem Anlass sehr grosszügig entgegen und auch die Feuerwehr sei in ihren Tarifen zurückhaltend. Zelt noch gewöhnungsbedürftig Etwas wenig Besucher kamen am Samstag ins Festzelt auf dem Curtiplatz. Mit dem Sardenverein Goldach und der Guggenmusik Röräheizär wurde ein buntes Programm mit Maskenball angeboten. Die Sportferien hätten sicher einen Einfluss auf den spärlichen Besuch gehabt, sagt Höhener. Zudem sei das Programm im Zelt wohl noch gewöhnungsbedürftig. «Wir werden aber auch da finanziell über die Runden kommen. |